Projektinteressenten gefunden !

DANKE

ehem.Kloster Maria-Königin Eine neue Zukuft

Erstes Grosstreffen aller zukünftiger Mitgestalter/Innen

Am Erntedank haben WIR uns getroffen, das alte Refektorium war gefüllt mit Menschenkindern jeden Alters, von 3-83 Jahren.

Obwohl ein Interessent nicht erscheinen konnte, gab es viel mitgeteilte Lebenserfahrungen, viel Wohlwollen und vor ALLEM, viele gute Vorbereitungen und Ideen

Da gab es sicherlich `himmelwärts`` einen ausführlichen Lobgesang für all diese passenden und vororganisierten Projekte u. Träger, die zukünftig dies ehemalige Kloster erwerben und umgestalten werden.

Zu einem Ort des Verbleibes, der Inspiration und des Lebens,

sowie der kulturellen Vielfallt und Gestaltung für Stadt u. Land.

Die Quellen etlicher Zuschussträger werden sprudeln, um dies einmalige Kleinod in der Voreifel mit neuem Leben zu erfüllen.

Auch der spirituelle Geist und der ggf. kirchliche Auftrag zur weiteren Nutzung von Klosterkirche und seelsorgerl. Angebot d. Sr. Maria R. wird nach Möglichkeit Bestandssicherung erhalten. Ebenso wie die ökologisch, und  baulich/strukturell so einmalige Anlage in ihrer Gesamtgesataltung erhalten bleiben.

Eine genossenschaftliche Grundstruktur der neuen, zukünftigen Eigentümer, mit Unterstützung eines Trägervereines ( in Gründung ), wird die ggf. noch hinzukommenden Segmente individuellem, sozialem Wohnens, sowie Jugendhilfe und RWTH als Mitnutzer integrieren,

so das auch der Grösse um dem Gesamterhalt des ehem. Klosters Rechnung gertragen wird.

 

              ehem.Kloster Maria Regina in Zweifall, Klosterstr. 40 52224 Stolberg/Rhld.  

 

Gott befohlen und eine gute Zeit

wünscht Ihnen im Namen Aller Anwesenden

Sr.Maria Regina 

 

Weitere Informationen u. ggf. Kontakte über Anfrage an :

 

KlosterHoff17@t-online.de , oder tel. 02402-72135

 

Das nächste Gründungstreffen findet statt am :

Samstag, den 2. Advent um 14 Uhr  im ehem. Kloster

 

 

Über den Zaun geschaut-Auszeit im Kloster-Zeit für sich haben

Liebe Eltern,

auf dieser Seite werde ich Ihnen regelmässig, einmal monatlich, Inforamtionen, Links und Kontakte, zu Fragen der Erziehung, besondere med. Neuerkenntnisse sowie Informationen zu Fragestellungn aus Pädagogik und Psychologie präsentieren.

 

Stille Zeit: Urlaub im Kloster

Wer als Gast eine Weile im Kloster verbringt, kann innehalten und auftanken. Redakteurin Diana Engelmann hat die Klosterstimmung genossen

von Diana Engelmann, 17.02.2017

 

 

Spartanische Zelle: Statt Luxus bieten Klöster Raum zur Besinnung

Kaum Geräusche. Im Kloster trägt die Stille durch den Tag – wahrscheinlich die Besucher noch mehr als die Nonnen, die dort leben, beten und arbeiten. Wer sich als Gast für ein paar Tage hinter die Mauern einer solchen religiösen Stätte ­zurückzieht, ist weitgehend auf sich alleine gestellt.

Entschleunigung erleben

Innehalten. Abtauchen. In sich kehren. So lässt sich die Zeit im Kloster beschreiben. Hier begibt man sich in eine Welt, in der der Takt der Entschleunigung schlägt. Wer will, kann mit den Nonnen beten. Das tue ich auch. Und finde es beim ersten Mal sehr seltsam. Beim zweiten Mal erdet es mich. Die Inhalte der Worte, über die ich früher unzählige Male gestolpert bin und die ich nie verstanden habe, treten zurück.

Mit den Nonnen gemeinsam zu singen, immer abwechselnd, das ist wie meditieren. Die Stimmen schwingen hin und her. Das tut gut. Mehr fühlen, weniger denken. Mehr geschehen lassen. Das geht im Kloster. Ohne dass man sich um viel kümmern muss. Die Schwestern sorgen sehr gut für ihre Gäste. Es gibt Frühstück, Mittagessen mit Suppe, Salat aus dem eigenen Gemüsegarten, Nachtisch. Später Kaffee und Kuchen und schließlich ein Abendessen.

Ein offenes Ohr für die Besucher

Und die Nonnen bieten den Gästen an, mit ihnen Gespräche zu führen. Entweder in einem Besucherzimmer oder bei einem Spaziergang im Garten. "Die, die sonst viel zuhören, können sich alles von der Seele reden", sagt Schwester Claudia Maria. Alle anderen natürlich auch. Hier hören die Nonnen zu. Bei Themen wie Paarkonflikten, Problemen im Job, schwierigen Phasen mit den Kindern, Stress im Alltag. Manchmal schweigt man aber auch zusammen und arbeitet dabei. Zum Beispiel müssen im Kloster Zangberg Beeren geerntet oder Teeblätter gezupft werden.

Zu tun gibt es für die Gäste ansonsten nicht viel. Eigentlich gar nichts – und das ist das Gute. Schwester Beata Maria berichtet von einer Bäuerin aus der Umgebung, die das Kloster regelmäßig für eine Woche besucht, um sich eine Auszeit zu nehmen. Ein Geschenk, das ihre Kinder ihr jedes Jahr aufs Neue machen.

Urlaub ohne Pläne

Wenn sie hier ist, liest die Bäuerin entweder, betet mit den Nonnen, isst mit ihnen. Oder sie sitzt unter den Arkaden oder im Garten und schaut über die Ebene, die sich von der Anhöhe des Klosters aus erstreckt. In der Ferne die Berge – und das nicht nur bei Föhn. "Das ist für sie das Schönste, sagt sie selbst", erzählt Schwester Beata Maria.

Nachdem die Oberin mir alles gezeigt und erzählt hat, will sie wissen: "Was haben Sie jetzt vor?" Gute Frage. Ich schätze mal, nichts. Vielleicht ein Buch lesen. Oder den Wald, der das Kloster säumt, erkunden. Einfach so. Ganz mit mir alleine und der Stille, die mich umgibt.

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Zeit für sich: Warum Alleinsein gesund ist

Viele Menschen setzen Alleinsein mit ungewollter Einsamkeit gleich. Doch wer sich ab und an auf sich konzentriert, kann dadurch Gesundheit und Selbstwert stärken

von Diana Engelmann, 16.03.2018

 

Im Gegensatz zu Einsamkeit kann Alleinsein das Wohlbefinden steigern

Er setzt sich, studiert die Speisekarte, wählt Ente mit Rotkohl und Kartoffelknödel, dazu ein Wasser. Ins Restaurant ist er alleine gekommen. Nun erntet er Blicke, in denen Mitleid mitschwingt. Die Menschen scheinen zu denken: "Wie traurig, wenn man niemanden hat, der mit einem zusammen isst." 

Menschen brauchen Menschen. Das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit liegt in unserer Natur. Wir wollen dazugehören, anerkannt und gemocht werden. Das zeigt sich unter anderem in der Bedeutung, die wir gemeinsamen Mahlzeiten beimessen. Doch auch Auszeiten, Rückzugsmöglichkeiten sind wichtig – um den Kontakt zu sich selbst nicht zu verlieren, seine Gefühle zu ordnen, abzuschalten.

Umfragen belegen: Alleinsein ist erholsam und gesund

In einer Umfrage von Wissenschaftlern und der britischen Rundfunkanstalt BBC unter 18.000 Menschen aus 134 Ländern landete Alleinsein auf Platz drei der Aktivitäten, die die Teilnehmer als besonders erholsam empfanden. Auf Platz eins stand Lesen, danach In-der-Natur-Sein. Beides ebenfalls nichts, was man gewöhnlich in großen Gruppen unternimmt.

 

 

Eine gewisse Zeit des Alleinseins wirkt positiv auf die Gesundheit

plainpicture GmbH & Co KG/Thomas Günther

Psychologen der Universität Dresden ­untersuchten vor einigen Jahren die Work-Life-Balance von knapp 500 Studenten und fanden heraus: Am wenigsten litten diejenigen unter seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen, die ausreichend Zeit hatten, um "über sich selbst nachdenken zu können". Die Forscher schlossen daraus, dass sich eine gewisse Zeit des Alleinseins positiv auf die eigene Gesundheitsfürsorge auswirke. 

Angst vor dem existenziellen Alleinsein

Trotzdem hat Alleinsein meist einen negativen Beigeschmack. Warum eigentlich? Vielleicht wegen dieser einen Erkenntnis, die einen in den unterschiedlichsten Situationen treffen kann, vielleicht sogar im Kreis geliebter Personen. Alle plaudern, lachen, man selbst hat den Gesprächsfaden verloren, starrt ins Leere – und dann überkommt es einen.

"Sosehr wir auch versuchen, in Beziehungen zu leben, spüren wir trotzdem ganz tief in uns: Letztlich sind wir alleine", sagt Wunibald Müller, Theologe, Seelsorger und Psychotherapeut aus Würzburg. Wir werden alleine geboren und werden alleine sterben. Selbst wenn uns andere Menschen dabei liebevoll begleiten. Wen diese Erkenntnis trifft, der kann Angst bekommen vor diesem existenziellen Alleinsein, das nach Einsamkeit schreit.

Dabei gibt es Unterschiede zwischen Alleinsein und Einsamkeit. Der Soziologie-Professor Rolf Haubl, ehemaliger Direktor des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt am Main: "Einsam sein schmerzt, alleine sein tut gut." Einsamkeit ist meist nicht selbst gewählt, allein sein dagegen schon. Karl-Heinz Ladwig, Professor für Psychosomatische Medizin am Helmholtz-Zentrum München, fand in einer Studie mit über 4000 Teilnehmern heraus: "Es gibt viele Menschen, die alleine leben, sich aber nicht einsam fühlen. Es gibt aber auch viele, die sich einsam fühlen, obwohl sie in einer Partnerschaft leben."

Zeit, um in sich hineinzuhören

Singles, die glücklich sind? Das wollen viele nicht recht glauben. Eher neigen wir dazu, Menschen ohne Gesellschaft zu unterstellen, sie seien unzufrieden. Ohne Begleitung ins Restaurant? Das macht doch niemand freiwillig! Doch. Gerade in Zeiten von Smartphones, E-Mails, Facebook, wo man nie wirklich ganz für sich sein kann, ist Alleinsein ein knappes – und damit wertvolles – Gut. Menschen machen Urlaub im Kloster, gehen bewusst offline, belegen Achtsamkeitskurse, um in sich hineinzuhören.

 

 

Zeit, die wir mit uns selbst verbringen, kann uns kreativer machen

plainpicture GmbH & Co KG/mia takahara, plainpicture GmbH & Co KG/Böhm Monika

"Zu wissen, wer man ist und was man will, stärkt ungemein", sagt Ladwig, Experte für mentale Gesundheit. Wer Zeit mit sich selbst verbringt, kann seine Kreativität fördern und besser Entscheidungen treffen. Der inneren Stimme und den Gedanken lässt man freien Lauf.

Menschen, die gerne einmal alleine sind, ohne sich einsam zu fühlen, wissen um diese positiven Seiten der Zeit mit sich selbst. Und ihnen ist bewusst: Wenn die anderen abwesend sind, bedeutet das nicht, dass jemand keine sozialen Kontakte hat oder Beziehungen nicht pflegt. Hat man genug von der Abgeschiedenheit, nimmt man die Kontakte wieder auf. Seelsorger Wunibald Müller: "Ich bin sehr gerne ein paar Tage allein, wenn ich weiß, dass ich danach wieder in den Kreis meiner Familie zurückkehre."

Alleinsein stärkt die eigene Selbstwirksamkeit

Was aber hält dann das negative Image des Alleinseins aufrecht? Wa­rum fühlen sich viele Menschen nur in Gesellschaft anderer wohl? Der Soziologe Rolf Haubl beantwortet diese Frage, indem er eine Szene schildert: Ein Kleinkind spielt mit Bauklötzen, wirft sie immer wieder in einen Becher. Die Mutter greift ein. Sie will ihm zeigen, was man noch alles mit den Klötzen anstellen kann.

"Die Mutter tut so, als würde ihrem Kind nichts einfallen, als würde es sich langweilen, und konfrontiert es mit ihrer Vorstellung davon, wie man richtig spielt", sagt Haubl. Das Kind hingegen war einfach nur bei sich und hat ausprobiert, was es selbst mit den Klötzen alles anfangen könnte. Genau das müsse man lernen, um ­Alleinsein genießen zu können. 

Wichtig sind Haubl zufolge der Glaube an die eigene Selbstwirksamkeit. Die Mutter müsse dem Kind vertrauen, es einfach machen lassen. Auf diese Weise sammeln Menschen bereits früh positive Erfahrungen mit dem Alleinsein und können sich später etwa in Krisensituationen zurückziehen und in Ruhe nach einer Lösung suchen.

Angst vor negativen Gefühlen: Äußere Reize dienen als Betäubung

Hat jemand das nicht gelernt, kann schnell das schmerzhafte Gefühl von Einsamkeit entstehen. Man ist nicht in der Lage, ohne Ablenkung nur mit sich zu sein. Man kommt mit den negativen Emotionen und Gedanken nicht zurecht, die dann präsenter sind. Mit Ängsten beispielsweise, unverarbeiteter Enttäuschung oder Trauer oder auch einfach nur Langeweile. Weil man den Raum mit sich nicht zu füllen weiß, versucht man sich mit Reizen von außen zu betäuben.

Gleichzeitig hindern einen zu viele Reize, zu sich zu kommen, Zeit nur mit sich selbst zu verbringen. Sei es der pausenlose Input über Fernseher, Smartphones, Computer, Ta­blets. Oder seien es die Meinungen und Erwartungen anderer, die uns zum Beispiel weismachen wollen, dass Menschen nur in Liebesbeziehungen Erfüllung finden können oder jeder möglichst viele Freunde braucht.

Wer allein sein kann, genießt die Gesellschaft anderer mehr

"Vor allem Menschen mit geringem Selbstwert tun sich mit dem Alleinsein schwer", sagt Psychotherapeut Wunibald Müller. Überhöhte Erwartungen an sich selbst behindern sie: die Überzeugung, besonders schön aussehen oder extrem viel leisten zu müssen, um von anderen gemocht zu werden.

Wer wenig Selbstbewusstsein besitzt, braucht die Bestätigung und damit oft besonders dringend die Gesellschaft anderer. Sie dienen als Pro­jektions­­fläche. Doch nur wer allein sein kann, könne die Gemeinschaft mit anderen wirklich genießen, erklärt der Experte. "Dann bereichern einen diese Menschen, ohne dass ich von ihnen abhängig bin." 

Wie aber kann ein Erwachsener lernen, das Alleinsein zu genießen? "Es mag hart sein, den Blick auf sich selbst zu richten", sagt Seelsorger Müller. Aber man könne sich in kleinen Schritten vorantasten. Dazu gehöre unter anderem, sich zu fragen, welche Gefühle man sich gegenüber spüre: "Sind sie warm, herzlich, liebevoll?", so Müller. Und gut mit sich selbst umzugehen, sich etwas zu gönnen. Etwa eine Massage, einen Kino­besuch oder ein besonders gutes ­Essen. Ente mit Rotkohl und Kartoffelknödel zum Beispiel. Ins Restaurant gehen Sie schließlich in bester Gesellschaft – mit sich selbst.

 

Weitere Information werde z.Zt. bearbeitet, bitte haben Sie Verständnis dafür. In einigen Tagen werden Sie aktuelle Informationen erhalten, vielen Dank für Ihre Geduld !

Viele gute WEG-Ideen und eine gesegnete Herbstzeit

wünscht Ihnen

Ihre

Sr.Maria Regina

 

 

u. A. Hoffmann

Über den Zaun schauen Das verbreitert unser Wissen und weitet das Herz